Zurück News

Die « neue Mobilität » im Pavillon Vert

Es grünt so grün - Der Pavillon Vert ist in seinem „natürlichen“ Umfeld angekommen: Im Park Sarasin, direkt gegenüber dem Haupteingang des Automobilsalons. Der Blick in den Pavillon Vert 2012 und der Gang zu den direkt angegliederten Essais Verts 2012 hingegen zeigt, dass „grün“ auch für Hightech vom Feinsten steht, dass sich Star-Designer wie Philippe Starck dem Thema Elektrofahrzeug angenommen haben, und dass zahlreiche bekannte Automobilmarken den Weg von der Planung auf die Strasse in kürzester Zeit vollzogen haben.


Mit dem „Pavillon Vert“ reservierte Genf vor drei Jahren als erster internationaler Automobilsalon eine Fläche für Aussteller mit alternativen und besonders umweltfreundlichen Antrieben und Fahrzeugen. Präsentierten zu Beginn vor allem Start-up’s und kleinere, aber hoch qualifizierte Unternehmen ihre Visionen und Projekte, so zeigt heute eine ganze Anzahl von bekannten Marken besonders umweltfreundliche Fahrzeuge und Technologien, die inzwischen reif für die Serie sind, oder kurz davor stehen.  Ein Besuch im Pavillon Vert lohnt sich also auf jeden Fall – und wer Lust hat, kann die neusten Modelle auch auf einer kurzen Strecke fahren.

Gute Nachrichten auch für Frühaufsteher: Der Pavillon Vert öffnet eine Stunde vor dem Automobilsalon, vom 8.-18. März, wochentags um 9 Uhr, an den Wochenenden um 8 Uhr. Direkt neben dem Pavillon Vert – beim Aufgang zu Halle 1 – bietet ein Bistro Getränke und Snacks an – ganz in grün, natürlich. Und danach kann der Rundgang durch den Salon direkt weitergehen: Die Aussenrampe führt direkt in die Halle 1.


Weltpremieren und interessante Neuheiten im Pavillon Vert

Rund zwanzig Aussteller geben sich im Pavillon Vert ein hochkarätiges Stelldichein mit zahlreichen Neuheiten. Als Weltpremieren sind der Vito E-CELL von Mercedes-Benz, der Z.O.E. von Renault und – aktuell noch unter Verschluss – das erste von Stardesigner Philippe Starck gezeichnete Elektrofahrzeug, den Volteis by Starck, zu sehen.

Nissan zeigt mit dem Leaf das „Auto des Jahres 2011“, Opel präsentiert mit dem Ampera das „Schweizer Auto des Jahres“, am Stand von Ford steht der Focus sub-90, bei Toyota ist der Prius Plug-in Hybrid und bei Citröen der C-Zero ausgestellt.

Eine Weltpremiere auf zwei Rädern –das E-Bike EF01 250 Fire -  ist am Stand von EH Line zu sehen. Belumbury – ein Newcomer aus Italien – stellt das Elektrofahrzeug „Dany“ aus. Einen grossen Stand im Zentrum des Pavillon Vert hat das französische Departement Yvelines für die drei Unternehmen Lumeneo, Synerghetic und AAA Industries reserviert. Sie zeigen visionäre Fahrzeuge wie den Neoma, den Tilter und den Moduleo.

Unter der Marke EVC sehen die Besucher einerseits am Stand im Pavillon Vert den EVC-S5 (Skoda Roomster Elektro), das futuritsich anmutende Motorrad ZeroTracer und urbane Fortbewegungsmittel wie das Solo Wheel oder das Elektromoped DXS.

Johnson Controls, einer der weltgrössten Hersteller von Batterien, zeigt eine Weltpremiere im Bereich der Lithium-Ionen-Batterien. Apollo, ein weiterer grosser Zulieferer der Automobilindustrie, präsentiert ein Entwicklungsprojekt aus der Reifentechnologie.

Dass Ökologie auch in der Infrastruktur stattfindet, präsentieren Nokia mit einem ECO-Navigationssystem und EVC, die im Park, neben dem Bistro, eine Hybrid-Strassenlampe aufstellen.

Eine Besonderheit wartet auf die Erfinder unter den Besuchern. Das Verkehrshaus der Schweiz schreibt zusammen mit dem Automobilsalon einen Erfinderpreis aus, an dem Schüler, Studenten und Unternehmen teilnehmen können. Ziel: Zero Emission, und viel Spass beim Erfinden.


Die neusten Elektro- und Hybridfahrzeuge zum Testen

Direkt angegliedert an den Pavillon Vert bieten ein gutes Dutzend Hersteller an die dreissig Fahrzeuge zum Testen und Vergleichen an. Je nach Marke und Modell steht ein kurzer Rundkurs im Park Sarasin oder eine etwas längere Strecke ausserhalb des Parks zur Verfügung. Die Reservation erfolgt mehrheitlich am Stand im Pavillon, zum Teil aber auch an den Hauptständen in den Hallen oder direkt bei den Fahrzeugen. Genauere Infos dazu sind auf der offiziellen Webseite des Automobilsalons zu finden: www.salon-auto.ch.

Unter den verschiedenen Testfahrzeugen finden sich zahlreiche Elektromobile wie der Mitsubishi i-Miev, die gesamte E-Palette von Renault mit dem Fluence Z.E., dem Kangoo Z.E. und dem kecken Twizy, der C-Zero von Citröen, der Vito E-CELL von Mercedes-Benz, der von Bolloré vorgestellte Bluecar, der von Johnson Controls eingesetzte Ford Transit Connect Electric, der Ford Focus Electric, wie auch der Mia L von mia electric. EVC bietet mit dem EVC-R3 und dem EVC-R5 zwei auf Skoda-Fahrzeugen basierende Elektrofahrzeuge zum Fahren an. Und wer Lust hat kann sich auch kurz auf den Sattel des Rollers DXS schwingen.

Eine interessante Lösung der Elektromobilität mit verlängerter Reichweite bietet Opel mit dem Ampera an, der ebenfalls zum Testen bereitsteht. Und vom neusten Fortschritt in der Hybrid-Technologie können sich die Besucher bei Toyota mit dem Prius Plug-in Hybrid und bei Citröen mit dem DS5 Hybrid4 ebenfalls überzeugen.